Mittwoch, 16 Dezember 2015 23:07

Indexierer: %Fehlerdiagnose

Symptom:

Der Werkstückträger wird nicht indexiert.

Ursache:
Die Absteckeinheit wird nicht angesteuert
Abhilfe:
Ventil oder Ansteuerung überprüfen
Ursache:
Die Druckluftversorgung ist ausgefallen
Abhilfe:
Die Druckluftversorgung wiederherstellen
Ursache:
Der Indexierpin ist nicht richtig positioniert
Abhilfe:
Positionierung der Absteckvorrichtung gemäß Dokumentation ausführen

Symptom:

Der Werkstückträger wird angehoben oder verkantet sich.

Ursache:
Die Absteckeinheit ist nicht korrekt positioniert und fährt nicht in die Indexierhülse ein
Abhilfe:
Positionierung der Absteckvorrichtung gemäß Dokumentation ausführen

Symptom:

Die Endlagen werden nicht erkannt.

Ursache:
Sensoren defekt, Schaltabstand oder Sensorposition nicht korrekt
Abhilfe:
Sensoren austauschen oder neu justieren oder positionieren
Ursache:
Sensoren defekt, Schaltabstand oder Sensorposition nicht korrekt
Abhilfe:
Visuell überprüfen, ob der Sensorpin in beiden Positionen mit der Sensormittelachse fluchtet.

Symptom:

Der Absteckpin fährt trotz pneumatischer Ansteuerung nicht in die untere Endlage und blockiert die Förderstrecke.

Ursache:
Der mechanische Verriegelungsbolzen ist eingerastet und blockiert den Absteckpin
Abhilfe:
Den mechanischen Rastbolzen in der heraus-gezogenen Position sichern, oder sogar den gesamten Rastbolzen herausschrauben.

 

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Mittwoch, 16 Dezember 2015 23:03

Indexierer: %Austausch des Sensorhalteblocks


Um den Sensorhalteblock für die Stopperbolzenabfrage zu installieren oder auszutauschen, bitte wie folgt vorgehen:
  1. Die pneumatischen Zuleitungen vom Stopper lösen.
  2. Die vier Befestigungsschrauben (M4) des unter dem Stopper befindlichen Sensorhalteblocks lösen.
  3. Die Sensoren aus dem Sensorhalteblock entfernen..
  4. Die Befestigungsschrauben komplett entnehmen.
  5. Den neuen Sensorhalteblock in gleicher Orientierung anbringen, jedoch die Befestigungsschrauben noch nicht anziehen.
  6. Die Sensoren in die Vorkehrung einschieben und den Schaltabstand einstellen. (Dabei ist darauf zu achten, dass die jeweils richtigen Sensoren für die obere bzw. die untere Position eingesetzt werden.)
  7. Die Befestigungsschrauben mit einem für M4 vorgesehenen Standarddrehmoment anziehen.
  8. Die Stopperwelle manuell herunterdrücken und auf Freigängigkeit prüfen. Gegebenenfalls die Position des Sensorblocks justieren.
  9. Den Stopper wieder pneumatisch anschließen und die Funktion testen.
 
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Zum Austausch des kompletten Absteckergrundkörpers bitte wie folgt vorgehen.
  1. Die Anlage komplett vom elektrischen und pneumatischen Strom trennen und gegen Wiedereinschalten sichern.
  2. Die pneumatischen Zuleitungen markieren und am Abstecker entfernen.
  3. Die eingebauten Sensoren an der Absteckvorrichtung für ihre Position markieren und aus dem Halter entnehmen.
  4. Die vier Befestigungsschrauben (M8) des Absteckers zur(m) Grundplatte (Halter) entfernen und den gesamten Grundkörper nach oben entnehmen.
  5. Den neuen Grundkörper in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen .
  6. Die pneumatischen Zuleitungen und die Sensoren wieder anschließen. Dabei ist auf die Markierungen zu achten, dass die vorherige Konfiguration wieder hergestellt wird.
  7. Einen WT manuell in den Stopper schieben und den Abstecker in die hintere Indexierhülse einfahren. Nun ist zu überprüfen, ob der Abstecker richtig in die Hülse einfährt und den WT genau positioniert. Falls der WT nicht die gewünschte Positioniertoleranz aufweist, bitte die Position des Absteckers entsprechend der Einbauanweisung aus Abschnitts "Mechanische Installation" nachjustieren.
  8. Anlage wieder einschalten und die Absteckvorrichtung auf ihre Funktion testen.
 
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Mittwoch, 16 Dezember 2015 22:57

Indexierer: %Allgemeine Wartung


Die folgenden allgemeinen Wartungs- und Inspektionsvorschriften sollten monatlichen ausgeführt werden:
  1. Bauteile auf Verschleiß und Beschädigungen prüfen.
  2. Sicht und Hörkontrolle auf einwandfreie Funktion.
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Mittwoch, 16 Dezember 2015 22:55

Indexierer: %Pneumatische Installation


Die pneumatische Installation der Absteckvorrichtung muss entsprechend des pneumatischen Anschlussplans erfolgen, um die richtige Funktion zu gewährleisten. Die Anschlüsse sind für Pneumatikschläuche mit 6 mm Durchmesser ausgelegt. Bei der Bereitstellung der Druckluft muss darauf geachtet werden, dass die Luft getrocknet und gefiltert ist und der Druck im angegebenen Bereich eingestellt ist.
 
Die Grundstellung der Absteckvorrichtung sollte unten sein, jedoch ist die mechanische, federbelastete Grundstellung, oben. Dies ist realisiert, um im Falle eines Druckverlusts, die nächsten, ankommenden WT zu stoppen. Die Absteckvorrichtung kann aktiv in die Indexierhülse einfahren, oder nur federbelastet. Es ist anzuraten eine aktive Ansteuerung zu realisieren.
 
Der installierte Stopper in jeweiliger Konfiguration (gedämpft / ungedämpft) muss entsprechend der dafür vorgesehenen Dokumentation pneumatisch angeschlossen werden.
 
Falls der Absteckpin trotz pneumatischer Ansteuerung nicht seine untere Endlage erreicht muss der mechanische Rastbolzen am Grundkörper herausgezogen, oder sogar entfernt werden. Durch pneumatische Aktivierung gegen den Rastbolzen können Beschädigungen auftreten und der Rastbolzen kann verbiegen, was zur Zerstörung der Einheit führen kann.
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Mittwoch, 16 Dezember 2015 22:50

Indexierer: %Ansteuerung des Indexierers


Die Ansteuerung der Absteckvorrichtung darf nur automatisch erfolgen und sollte dabei wie folgt empfohlen, realisiert werden:
 
Es ist unbedingt notwendig, dass der federbelastete Absteckbolzen in seiner Grundstellung eingefahren ist (S2 aktiv), damit der Werkstückträger über ihn hinwegfahren kann um von dem darauffolgenden Stopper gestoppt zu werden. 
 
Absteckvorrichtung mit stoßgedämpften Stopper:
  1. Der Werkstückträger fährt auf den stoßgedämpften Stopper auf und wird mittels ausgefahrenem Stopperbolzen gestoppt und in die gedämpfte Endlage gebracht. Der Werkstückträger ist nun gestoppt und sicher erkannt (S5, S3 und S4).
  2. Jetzt kann der Absteckbolzen ausfahren (S1), um den Werkstückträger zu indexieren. Die Sensoren (S4, S5 und S3) des stoßgedämpften Stoppers und der Sensor (S1) des Absteckers werden zusammen erkannt.

Locate Electrical Installation


Absteckvorrichtung mit ungedämpften Stopper:

  1. Der Werkstückträger fährt auf den ungedämpften Stopper auf und wird mittels ausgefahrenem Stopperbolzen gestoppt (S3). Dadurch erhält der Werkstückträgeranwesenheitssensor (S5) ein Signal.
  2. Jetzt kann der Absteckbolzen ausfahren (S1), um den Werkstückträger zu indexieren. Die Sensoren (S3 und S4) des ungedämpften Stoppers und der Sensor (S1) des Absteckers werden zusammen erkannt
 
Für Schäden jeglicher Art, die durch die Steuerung hervorgerufen werden kann, übernimmt die Firma KRUPS Fördersysteme GmbH keine Verantwortung.
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Mittwoch, 16 Dezember 2015 22:44

Indexierer: %Elektrische Installation


Sensoren müssen in den dafür vorgesehenen Haltern montiert werden. Die Kabel sind gegen Scheuern zu schützen und gegen unbeabsichtigtes Abziehen zu sichern. Bei der Wahl der Sensoren muss auf den korrekten Schaltabstand, sowie auf die passende Größe geachtet werden.
 
Die Ansteuerung der Sensoren und die verwendete Logik kann die Funktion der Absteckvorrichtung stark beeinflussen und dies liegt in der Verantwortung des Betreibers.
 
Der installierte Stopper in jeweiliger Konfiguration muss entsprechend der dafür vorgesehenen Dokumentation elektrisch angeschlossen werden.
 
Sofern eine LOGO!MAT ITB nicht Bestandteil des Lieferumfanges ist, muss die komplette Steuerung und die damit zusammenhängende Funktion und Sicherheit der Absteckvorrichtung seitens des Betreibers erfolgen.
 

Locate Electrical Installation


Um den Umgang mit der Absteckvorrichtung möglichst sicher zu gestalten, sind die nachfolgenden Angaben unbedingt einzuhalten!

  1. Der Stopper (gedämpft) darf nur dann in seine Grundstellung fahren, wenn sich der Werkstückträger über ihm befindet!
  2. Alle Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, dürfen grundsätzlich nur durch geschultes und autorisiertes Fachpersonal, mit ausgeschalteter Energiezufuhr und drucklos erfolgen!
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Bei pneumatischer Betätigung des Stoppers darf die mechanische Verriegelung niemals eingerastet sein. Dies kann zur Zerstörung oder zu Fehlfunktionen führen.
 
Mit Hilfe der mechanischen Verriegelung kann der Stopperbolzen in unterer Position gehalten werden, um Werkstückträger manuell frei auf der Rollenbahn bewegen zu können. Wird der Stopperbolzen manuell nach unten gedrückt und die Verriegelung gleichzeitig eingerastet, bleibt der Stopper in seiner unteren Position. Zum Lösen muss der Stopperbolzen entlastet, die Verriegelung herausgezogen und der Bolzen langsam freigegeben werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Verriegelung durch drehen um 90° in der herausgezogenen Position sicher verharrt. Ein Einrasten im oberen Zustand des Stoppers führt zu einer Blockade des Bolzens beim Freigeben und lässt den Stoppebrolzen nicht bis in seine untere Endlage fahren. Damit werden Werkstückträger nicht freigegeben.
 

Stop Unit cush Type10 Manual locking of piston

 

 

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Mittwoch, 16 Dezember 2015 22:35

Indexierer: %Mechanische Installation


Um die Absteckvorrichtung in die LOGO!MAT Rollenbahn zu installieren, bitte wie folgt vorgehen:
  1. vorgesehenen Bereich markieren und falls notwendig die Rollenaufteilung in diesem Bereich anpassen. Stummelrollen sollten nur verwendet werden, wenn keine andere Konfiguration der Rollen möglich ist. Dieser Arbeitsschritt ist in der Dokumentation der Rollenbahn beschrieben.
    Die benötigten Stummelrollen oder zusätzliche Rollen sind NICHT im Lieferumfang enthalten und müssen gesondert bestellt werden, sollte eine zusätzliche Absteckeinheit montiert werden.
  2. Stopper an die gewünschte bzw. benötigte Position der Rollenbahn montieren. Ausführliche Informationen zum Einbau des Stoppers bitte der jeweiligen Stopper Dokumentation entnehmen.
  3. Die Laufrichtung der Rollenbahn beachten und die Absteckeinheit, wie unten dargestellt, vor dem Stopper platzieren. Der exakte Abstand zwischen Stopperbolzen und Absteckbolzen ist abhängig von der Nennbreite der Rollenbahn und des verwendeten Werkstückträgers.

    Locate Mechanical Installation Step3

  4. Zum Einbau der Absteckeinheit, die beiden Klemmsteine auf einer Seite der Grund-platte entfernen und die Restlichen zwei lösen.
  5. Die komplette Einheit mit den verbliebenen Klemmsteinen in die innere, untere Nut des Bahnprofils einhängen und die zuvor entfernten Klemmsteine wieder leicht befestigen, sodass die Baugruppe sicher in dem Bahngerüst hängt und verschoben werden kann.
  6. Einen leeren Werkstückträger auf den Stopper aufschieben bis die Rücklaufsperre am Stopperbolzen einrastet. Bei Verwendung eines stoßgedämpften Stoppers muss dieser in seine mechanische Endlage verfahren.
  7. Den Abstecker so positionieren, dass der Absteckbolzen exakt in die Indexierhülse des Werkstückträgers einrastet, um diesen zu fixieren.

    Locate Mechanical Installation Step7

  8. Die Position des Werkstückträgers überprüfen und falls notwendig korrigieren.
    Die Absteckeinrichtung in Richtung des Stoppers etwas vorspannen, bevor die Klemmsteine fest verschraubt werden. Nur damit wird die an-gegebene Positioniergenauigkeit erreicht. Wenn der Absteckpin im Betrieb in die Indexierhülse eingreift muss der WT leicht gegen den Stopperpin gedrückt werden.
  9. Die vier Klemmsteine der Absteckeinheit mit den Bahnprofilen verspannen. (Achten Sie hierbei besonders auf die korrekte Einrastung der Klemmsteine in das Bahnprofil.)
  10. Pneumatische und elektrische Verbindungen gemäß den Anschlussplänen herstellen.
  11. Die Absteckvorrichtung auf ihre Funktion prüfen.
 
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Mittwoch, 16 Dezember 2015 22:29

Indexierer: %Technische Daten


Name:
LOGO!MAT Indexierer (auch: Absteckvorrichtung), L - Serie
 
Hersteller:
KRUPS Fördersysteme GmbH

Intem Nr. des Herstellers:
Ist der Projektstückliste zu entnehmen

Material:
Aluminium, gehärteter Stahl

Druckluftversorgung
4-6 bar gefiltert

Pneumatische Komponenten:
5/2 Magnetventil zur Ansteuerung (erforderlich)
(Pneumatische Komponenten des Stoppers, sind der Dokumentation des jeweiligen Stoppers zu entnehmen)

Elektrische Komponenten:
Sensoren für Abfrage Absteckbolzen oben / unten: (erforderlich): 2 x ind. Sensor 8 mm mit direkt angesetztem Kabel, Schaltabstand min. 2 mm (z. B. BES M08MI-PSC20B-BP00, 2-GS04)
 
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